Sexualtherapie

Der Geist ist willig, aber der Körper ist schwach?

Der Köper ist keine getrennte Einheit, die dem Geist, unserem Willen, untergeordnet ist. Oftmals spricht unser Unterbewusstes durch die Körpersprache und signalisiert uns durch eine Verweigerung der sexuellen Funktion: So nicht! Das heißt nicht, der Körper kann nicht, sondern: hier stimmt etwas nicht! Vielleicht in der Beziehung. Der Körper weiss oft besser was uns gut tut.

Er könnte, aber will nicht!

Wasserfall
Was ist Sexualtherapie

Eine Sexualtherapie unterstützt das Streben nach einem befriedigenden Sexualleben mit einem Partner/Partnerin.

Sie bezieht dabei folgende Aspekte mit ein:

  • physiologische / anatomische Probleme (Körper)
  • Vorstellungen und Wahrnehmen über Sexualität (Gedanken)
  • emotionale Blockaden (Gefühle)
  • Qualität der Paarbeziehung (Verhalten/System)

Da Sexualität mehr ist als ein reines Funktionieren der Organe, können Spannungen auf verschiedenen Ebenen zu einer Störung führen.

In unseren Gesprächen beziehen wir Ihre

  • Partnerschaft
  • Ihren Umgang mit Stress
  • Ihre Gedanken zur und Wissen über Sexualität ein.

Liegen die Störungsursachen in einer problematischen Bindung aus der Kindheit begründet, werden wir diese behutsam aufdecken, erinnern und durcharbeiten.

Wie ist der Ablauf einer Therapie?

Im Erstgespräch muss geklärt werden, ob es eine organische Ursache geben kann. Liegt eine sexuelle Funktionsstörung vor (Erektionsschwäche, vorzeitige Ejakulation, Orgasmusstörung etc.) oder erleben Sie Schmerzen beim Verkehr, muss zunächst eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Abhängig von den Ursachen der Störung verläuft die Therapie entweder unterstützend zur ärztlichen Behandlung (z.B. Vermittlung von Techniken und Entspannungsübungen )

oder konzentriert sich auf eine Verbesserung

  • der eigenen Körperwahrnehmung
  • des Selbstbildes
  • der Partnerschaft
  • oder der Heilung alter Kindheitswunden.
Die Therapie verläuft ohne Berührungen.